Sinnhaftigkeit im Leistungssport

Die öffentlichkeitswirksamen Fälle von der Tennisspielerin Naomi Osaka und der Turnerin Simon Biles, welche im letzten Jahr offen über ihre psychischen Schwierigkeiten sprachen, werfen nicht nur in Hinsicht der mentalen Gesundheit von Sportler*innen Fragen auf. Ebenso muss man hinterfragen, wann Leistungssport eigentlich sinnhaft und sinnstiftend ist. Gerade im Nachwuchsleistungssport erleben wir immer wieder Momente, die unseren Werten widersprechen und uns eher hilflos zurück lassen. Es gibt offensichtlich bei aller Begeisterung für Spitzenleistungen und Medaillen auch Grenzen der Sinnhaftigkeit.

In diesem Seminar wollen wir uns gemeinsam diesem Thema stellen. Neben der Vermittlung hilfreicher Modelle geht es zu einem großen Teil um die eigene Auseinandersetzung mit den persönlichen Erfahrungen als Athlet*in und Trainer*in, welche wir gemacht haben. Welche Systembedingungen fördern Sinnhaftigkeit, welche hindern diese eher? Welches Trainerhandeln erleben wir als sinnhaft? Und wo können wir mit Verhalten von Athlet*innen und Eltern auch nicht mehr mitgehen? Zuletzt: Wie gehen wir damit um, wenn wir die für uns tolerierbaren Grenzen überschritten sehen?

Termin/Ort: 07.-09.11.2022 Trainerakademie in Köln
Dozenten: Lothar Linz, Sebastian Altfeld, Carsten Arriens und Ulla Koch
Teilnahmegebühr: pro Person inkl. Übernachtung/Verpflegung im EZ: 300,- €
Umfang: 16 LE

 

Anmeldeschluss: 
Donnerstag, 20. Oktober 2022
Fortbildungsreihe: 
Datum: 
Montag, 7. November 2022 bis Mittwoch, 9. November 2022

Kontaktdaten

Trainerakademie Köln des Deutschen Olympischen Sportbundes

E-Mail: info@trainerakademie-koeln.de

Weitere Kontaktadressen

Guts-Muths-Weg 1
50933 Köln
Tel. (02 21) 9 48 75 - 0
Fax (02 21) 9 48 75 – 20

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